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Californien
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Westen USA 2005 |
Besucher bisher
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Unsere Reiseroute für
24 Tage lautete:
San Francisco - Los Angeles - San Diego - Grand Canyon -
Lake Powell - Zion Park - Las Vegas - Mono Lake - Josemite Park
- San Francisco
Gestartet sind wir am 1. Juli 05 und haben für die 4000km 22
Tage eingesetzt, was eher knapp bemessen war - aber unsere
Ferien liessen nicht mehr zu. |
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Leider konnten wir
unser eigenes Wohni nicht nach Californien mitnehmen. Wir mussten eines
mieten, allerdings nicht ein derart originelles wie in Santa
Barbara stand....sondern: |
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...ein konventionelles 28-Fuss
Wohni von der Stange. Schliesslich
mussten wir mit 6 Leuten Platz haben. Immerhin schnurrt unter
der Haube ein 7 Liter V10 Motor mit gewaltigem Drehmoment. Es
war ein feiner Gasfuss angesagt. Trotzdem genehmigte sich der
Kerl 29 Liter Benzin - Diesel sind in den USA für kleine und
mittelgrosse Fahrzeuge beinahe
unbekannt. |
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Das Flugzeugmuseum
südlich von San Francisco überraschte mit einer sehr
umfangreichen
Auswahl von authentischen Kriegsflugzeugen.
Hier die legendäre Blackbird - das berühmte
Spionageflugzeug aus dem kalten Krieg. |
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Die Highway Nr 1 am 2.
Juli zu befahren erwies sich als ziemliche Schnapsidee - ganz
Amerika war unterwegs am Weekend des Independence day's - das
hatten wir nicht bedacht.
So wurde die Stellplatzsuche etwas zur Lotterie, aber mit
Goodwill eines Campgroundbesitzers schafften wir es trotzdem, an
einer wunderschönen Terrasse über dem Meer zu übernachten.
Entlang der Pazifikküste war es sehr frisch, am Morgen sogar
neblig und gar nicht einladend, im Meer zu baden. |
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Nordöstlich von Santa
Barbara, am Lake Cachuma fanden
wir Campgrounds unter riesigen Eichen. Platz war in Hülle und
Fülle vorhanden und auf dem See konnten wir ein geräumiges
Motorboot mieten um noch einsamere Buchten zum Baden zu
besuchen.
Ein wunderschöner Platz zum Ausruhen und die Seelebaumeln
lassen. |
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Auch unser Stellplatz
am Venice Beach-RV Park liess kaum Wünsche offen, die Sicht auf
den Pazifik bei Sonnenuntergang ist traumhaft.
Von diesem Platz lässt sich die Stadt relativ bequem erkunden,
man ist froh am Abend wieder aus dem endlosen Moloch zu
entkommen. |
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San Diego
heisst auch Waterworld. Der Besuch ist
teuer, die Shows spektakulär - aber irgendwie ist es zu hektisch
zu crowded und zu schrill - wir sehnen uns nach der Einsamkeit
des Hinterlandes. Wir ahnen nicht, welcher Backofen uns dort
erwarten würde...
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Es begann am Lake
Havasu mit 120 Grad Fahrenheid, so lockeren 45 Grad C. Die
heissen Wüstenwinde erinnern fatal an einen Umluft-Backofen und
liessen erst um Mitternacht zögerlich nach....
Auch die eingeborenen Navaho-Indianer finden es zu heiss - was
uns nur geringen Trost schenkte. |
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Unterwegs an einer
Tankstelle östlich von San Diego ein echt amerikanischer Truck.
Bei 45-50 Grad im
Schatten läuft der Dieselmotor Tag und Nacht durch. |
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Der Besuch des Grand
Canyons lohnt sich unbedingt. Wir erleben einen ergreifenden Sonnenuntergang
über den roten Klippen und Klüften - fast zu schön. |
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Der Antelope Canyon,
nochmals eine Farbenorgie - allerdings im Masstab fast intim und
beschaulich - fesselt den Betrachter durch unzählige fast
organische Formen, die das Wasser in dem engen Schlitz
geschaffen hat.
Allerdings starben hier drin vor 15 Jahren über 20 Leute an
einer plötzlichen Flut, ausgelöst durch Gewitter in der
Umgebung. |
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Ghost Town Bodie, hoch
in der Sierra Nevada .
Eine Goldgräber-Stadt auf 2000m Höhe mit bis zu 10'000
Einwohnern in ihrer Blütezeit! Heute ist es ein State Park mit
sehr berührenden Zeitzeugen aus der mörderisch harten Zeit um
die Jahrhundertwende. Der berühmte Spruch damals lautete:
"God don't forget me! I go to Bodie!" |
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Unser Lagerfeuer in der
Sierra Nevada. Das Gebiet erinnert an das Oberengadin mit den
blauen Seen und den schroffen Gipfeln. Nach der Backofenhitze
freut sich der Betrachter an - echten Schneefeldern... |