Normandie

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  Normandie - Paris  Sommer  2003 
Unsere Tour soll durch Frankreich an die Nordküste der Normandie führen und dann am Cap Hague Gleitschirmfliegen ermöglichen...
Wir starten mit unserem Wohni und fünf Buben am Samstagabend und erreichen Kaysersberg im Elsass, wo wir auf einem speziellen Platz für Wohnmobile ein erstes Mal übernachten.
 
Nach einer weiteren Übernachtung in Nordfrankreich erreichen wir die Haute Normandie. Über die sehr eindrückliche Brücke Porte de Normandie passieren wir Le Havre...
...und erreichen das erste Ziel, die Landungsküste "Omaha Beach", nicht nur für unsere Buben ein spannender Ort....
Die Zeitzeugen sind unübersehbar allgegenwärtig.
Sie locken natürlich auch zahlreiche Touristen an. Der Soldatenfriedhof mit 21'000 Gräbern amerikanischer Soldaten lässt einem sehr still werden.
Nach drei Tagen verlassen wir die Nordküste und fahren aufs Kap Hague, nach Vauville, einem völlig verträumten Normannen- dörfchen mit einem echten Schlösschen samt wunderbarer Parkanlage.

 

Das Camp mit minimaler Infrastruktur, liegt direkt am Meer. Wir haben 6km Sandstrand  für uns...
Ein absolut genialer Flugberg mit 120m Höhe und  zuverlässigem Seewind nördlich von Vauville ermöglicht  stundenlanges Hangsoaren bis zum Sonnenuntergang. 
Sehr wenige französische Piloten teilen den Platz mit uns, meist sind wir völlig alleine.
Das Fluggefühl ist völlig ruhig, entspannend und für uns "Alpenflieger" ungewohnt.
Die Burschen sind vom Morgen früh bis Abends spät auf dem Berg, wir müssen sie am Abend beinahe abschiessen, damit sie wieder runterkommen...
Fliegen gibt Hunger, so sind wir beschäftigt mit anschleppen von Food, dank grossem Kühlschrank und normannischem Überangebot  an Landwirtschaftsprodukten ein kleineres Problem. Allerdings liegt der nächste anständige Laden 10km entfernt, so dass unser Töff zum Einsatz kommt.
Die Entsorgung der randvollen Abwassertanks führt zu einer Fahrt an das nördliche Kap.

Derweilen bauen die kleineren improvisierte Hütten um dem Wind zu trotzen.

Nach einer Woche am weiten Strand fahren wir nach Paris, ein richtiges Kontrastprogramm.

In Maison Laffitte, einem Vorort finden wir einen ruhigen(!) Campingplatz. Nach mehreren engen Abzweigungen stehen wir vor einer 9 Tonnenbrücke, die wir aber ohne lange zu fackeln überqueren - sie hält auch dei 14 Tonnen klaglos aus. Nun erkunden wir die Riesenstadt per Métro.

Völlig erschöpft von dem Rummel und den Mengen von Menschen verlassen wir Paris nach einem letzten Bild vor einem typischen Bistro und fahren in 2 Etappen nach Hause.
(Gesamte Fahrstrecke 2100km)

 

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